casusQuo in Corona-Zeiten

Im Sinne der uns beauftragenden Krankenkassen haben wir uns schnell auf die neue Situation eingestellt. Viel Flexibilität war und ist dabei gefragt und wird auch weiterhin wichtig sein.

In der Abrechnungsprüfung gilt: Solidarität ist das Gebot der Stunde! Das betrifft nicht nur die Generationensolidarität, die wir alle bereits als gelebte Praxis in unseren Alltag integriert haben. Auch und besonders im Gesundheitswesen ist angesichts der COVID-19-Pandemie ein besonderes Maß an Solidarität und Pragmatismus erforderlich. Wir bei casusQuo sehen das COVID-19-Krankenhausentlastungsgesetz dennoch kritisch. Die Verkürzung der Zahlfristen bedeutet für die Krankenkassen in punkto Liquidität bereits eine immense Herausforderung. Eine zusätzliche Begrenzung der Prüfquote erscheint deshalb überzogen.

Die wichtigsten Aspekte des Gesetzes aus Sicht von casusQuo:

  • Die Reduzierung der Prüfquote von 12,5 Prozent auf 5 Prozent je Quartal gilt für alle Schluss­rechnungen für vollstationäre Krankenhausbehandlungen rückwirkend ab dem 01.01.2020. Dem neuen Gesetz zu­fol­ge müssen die zu viel beauftragten MD-Prüfungen storniert werden. Hierzu gibt es Regelungen inner­halb einer Ergänzung zur Übergangs-Prüfverfahrens­vereinbarung. Die Prüf­auf­träge müssen bis spätes­tens 31.05.2020 storniert werden.
  • Verkürzung der Zahlfristen auf 5 Tage
    Rechnungen ab dem Bearbeitungsdatum 30.03.2020 werden nun systemseitig auf 5 Tage terminiert.

Lesen Sie unter „Crew-News“, wie wir unsere internen Prozesse in der Krise angepasst haben.